Diagnose: Schwangerschaftsdiabetes Teil 2

Hi, meine Lieben!

Meine Schwangerschaft verläuft gut und entspannt. Ich bin jetzt bereits im siebten Monat und kann es schon kaum erwarten bis der grosse Tag endlich kommt und ich meinen kleinen Sohn in meinen Armen halte. :)

Die Schwangerschaftsdiabetes hab ich recht gut im Griff. Die richtige Ernährung, kompletter Verzicht auf  Zucker sowie regelmässiger Sport (Laufen, Walken, Krafttraining und Schwimmen) helfen mir dabei. Muss seit einigen Wochen nun auch abends eine geringe Menge an Insulin spritzen, woran ich mich allerdings bereits schnell gewöhnt habe.

Für mich ist allerdings klar, dass dieser kleiner „Ausflug“ ins Land der Diabetes-Erkrankung nur temporär ist und ich habe dadurch wirklich grossen Respekt für Menschen dazugewonnen, die tagtäglich damit kämpfen müssen.

Ich habe bereits in meinem letzten Blogbeitrag erwähnt, dass ich wieder hin und wieder Fleisch, Fisch und Eier esse. Trotzdem ernähre ich mich hauptsächlich pflanzlich und achte darauf die Menge an Kohlehydraten und Stärke zu reduzieren.

Hier sind nun drei meiner absoluten Lieblingsrezepte:

 

1.) Ofen-Omelette

  • 6 Bio Eier
  • 1 mittelgrosse Paprika
  • 5-7 Champignons
  • 100 ml Kokosmilch
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 mittelgrosse Zwiebel

Ablauf:

Die Eier mit einer Gabel gut verrühren. Das Gemüse würfelig schneiden und dann untermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen, anschliessend die Kokosmilch einrühren. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl bestreichen und die flüssige Masse gleichmässig darin verteilen. Für ca. 15-25 Minuten backen. Gemeinsam mit einem frischen Salat servieren.

 

2.) Linsenburger 

 

  • 3 Karotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • ½ Tasse Berglinsen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Selleriestangen
  • 1 Tasse glutenfreie Haferflocken
  • Salz, Pfeffer
  • 3-4 EL Olivenöl

 

Dressing

  • 250 ml natur Sojajoghurt (bio und ohne zuckerszusatz!)
  • 2-3 Knobaluchzehen
  • Optional: ½ Bund Koriander
  • Salz und Pfeffer
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone

 

Ablauf:

Die Linsen laut Anleitung kochen. Die Karotten, den Stangensellerie, den Knoblauch sowie die Zwiebel in einem Standmixer oder Küchengerät zerkleinern. Soabld die Linsen fertig gekocht sind, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Den Ofen auf 180 grad vorheizen. Das Dressing zubereiten und kalt stellen. Die Linsen mit dem zerkleinerten Gemüse, den Haferflocken und dem Olivenöl gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann mit den Händen zu Burgern formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ca. 45 minuten grillen/backen. Die fertigen Burger gemeinsam mit dem Dressing und einem frischen Salat servieren.

 

3.) Quinoa- Avocado Salat

  • 1 Tasse Quinoa
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1-2 Avocados
  • Saft einer frischen Zitrone
  • 1-2 TL Apfelessig
  • 1 Handvoll Ruccola
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 1 mittelgrosse Paprika
  • 1 mittelgrosse Gurke
  • 3-4 Tomaten

 

Ablauf:

Wasser im Topf zum kochen bringen. Quinoa beimengen und ca. 18-20 Minuten bei geringer Hitze köcheln, bis das Wasser verdampf ist. Anschliessend vom Herd und abkühlen lassen. Das Gemüse schneiden miteinander vermengen und das abgekühlte Quinoa einrühren. Abschmecken und servieren.
Alle Rezepte sind Diabetiker- und paleofreundlich, sowie glutenfrei und grossteils vegan. :)

Hast Du Fragen zu deiner Gesundheit oder zum Thema Ernährung und Fitness? Dann schreibe mir einfach!

DEIN DETOX COACH MICHI

 

 

 

 

 

Diagnose: Schwangerschaftsdiabetes Teil 1

Hallo, meine Lieben!

Nach einer längeren Blog-Pause, möchte ich mich endlich wieder mit einem Update zurückmelden. Ich befinde mich nun im sechsten Monat und geniesse die Schwangerschaft wirklich in vollen Zügen. Mein tägliches Training, gesunde Ernährung und genug Ruhephasen wirken wahre Wunder. Und ich muss sagen, obwohl sich mein Körper in den letzten Monaten schon sehr verändert hat, fühle ich mich pudelwohl in meiner Haut. Ich respektiere meinen Körper zutiefst, den es ist das zu Hause für mein kleines Mäuschen und versorgt ihn mit allem was es für einen gesunden Start ins Leben braucht.

Diejenigen, die mich kennen wissen welch wichtige Rolle eine ausgewogene und gesunde Ernährung für mich spielt. Ich war immer der Überzeugung, dass ich ein extrem gesunder Esser war und bin. Dementsprechend war ich auch sehr überrascht, als bei meinem Glucosetest das Ergebnis negativ ausgefallen ist.

Dieser Test wird normalerweise zwischen der 24 und 26 Schwangerschaftswoche durchgeführt. Es wird einem zuerst das Nüchternblut abgenommen und anschliessend erhält man eine Zuckermischung mit Wasser. Eine Stunde später erfolgt die nächste Blutabnahme und weitere 60 Minuten später wird einem nochmals Blut abgenommen. Sind ein bis zwei Werte erhöht, wird die Diagnose Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) gestellt.

In meinem Fall ist es eher weniger auf die Essgewohnheiten oder den Lebensstil als mehr auf die Veranlagung zurückzuführen. Da ich mich allerdings nicht so gerne auf die Genetik ausrede, habe ich natürlich gleich meine Essgewohnheiten noch näher unter die Lupe genommen und Zuckerquellen in jeder Form drastisch reduziert bzw. gestrichen. Selbst Obst esse ich nur noch zu bestimmten Zeiten. Somit habe ich meinen Blutzucker sehr gut im Griff.

Ich habe die Eiweisszufuhr erhöht (und ja ich esse wieder  BIO Fleisch, Fisch und Eier). :) Ausserdem beginne ich meinen Tag  nicht nur mit einem frischgepressten Gemüsesaft sondern esse auch eine kleine Schüssel mit frischen Beeren und Kokosmilch-joghurt. Diese Kombination hält mich für ein paar Stunden satt und stabilisiert meinen Blutzucker.

Zu Mittag gibts meistens viel Gemüse kombiniert mit einer Portion Eiweiss. Und abends esse ich einen Salat mit Hülsenfrüchten oder 1-2 Scheiben gekeimtem Brot.

Obst esse ich hauptsächlich am Vormittag und ich kombiniere es entweder mit einer Handvoll Mandeln oder wie vorhin beschrieben mit dem Koksjoghurt. Das enthaltene Fett und Eiweiss verhelfen dabei, dass der Fruchtzucker langsamer ins Blut gelangt und die Werte stabil bleiben.

Warum sollte man Schwangerschaftsdiabetes nicht auf die leichte Schulter nehmen?

Nun was viele werden Mütter nicht wissen ist, dass sie ein vielfach höheres Risiko haben zu einem späteren Zeitpunkt an Diabetes zu erkranken. Während der Schwangerschaft sind grossteils Hormone dafür verantwortlich, dass die Zellen insulinresistent werden. Das bedeutet, dass der aufgenommene Zucker nicht so richtig aufgespalten werden kann und im Körper bleibt und auch zum Baby gelangt.

Da das Baby jedoch noch keine Bauchspeicheldrüse besitzt, bewirkt das Hormon Insulin nun eine Gewichts- und Grössenzunahme, was dann wiederum zu einer erschwerten Geburt und zum Kaiserschnitt führen kann. Ausserdem hat auch das Kind eine erhöhtes Risiko im Laufe seines Lebens an Diabetes zu erkranken.

Zu Beginn war ich wirklich frustriert über diese Diagnose. Nun bin ich eher dankbar, da ich dadurch noch bewusster esse und meinem Kind somit ein gutes Fundament für sein späteres Leben geben kann. Auch wenn die“Information Diabetes“ in unserer Genetik verborgen sein mag, bedeutet das noch lange nicht, diese Tatsache einfach zu akzeptieren. Es liegt immer noch an einem selbst. Die Art und Weise wie du deinen Körper behandelst wird immer Ergebnisse zeigen. Ob positiv oder negativ liegt wirklich in der Eigenverantwortung.

Im nächsten Teil bekommt du einen Einblick in meine leckeren Gestationsdiabetes-Rezepte. :)

Bis dahin

Bleib gesund, bleib glücklich!

 

DEIN DETOX COACH MICHI

P.S: Beschäftigt auch das Thema Diabetes, melde dich bei mir. Gemeinsam erarbeiten wir einen Essenplans mit dem du deine Blutzuckerwerte in den Griff bekommst.

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfaches veganes Kokos-Eis selbstgemacht

Yeah!! Der Sommer ist endlich da und somit beginnt auch wieder die Eiscreme-Zeit. Mit diesen fünf Zutaten kannst du dir dein eigenes Eis ganz einfach selbst zubereiten. Es schmeckt nicht nur super lecker sondern verschont auch deine harterarbeitete Bikinifigur! :)

 

Coconut Ice Dream:

800 ml Kokosmilch

5-8 Königsdatteln (entsteint)

1 TL Vanille Extrakt

1 Prise Zimt

1 Prise Meersalz (unjodiert)

 

Ablauf:

1.) Kokosmilch über Nacht kalt stellen

2.) Alle Zutaten im Standmixer cremig rühren

3.) Wenn du eine Eismaschine hast, die Masse darin laut Anleitung weiterverarbeiten. Ansonsten einfach nur in einen Behälter füllen und für ca 4-6 std. im Gefrierfach kühlen (Stündlich mit einer Gabel gut durchrühren).

 

 

Welches Training eignet sich für Schwangere?

Die veraltete Behauptung, dass Frauen in der Schwangerschaft möglichst keinen Sport machen sollten, ist zum Glück bereits durch zahlreiche Studien widerlegt worden.

Regelmäßige und moderate Bewegung tut nicht nur der werdenden Mama sondern auch dem Baby gut. Wichtig ist, dass man es nicht übertreibt und auch keine riskanten neuen Sportarten ausprobiert. Ansonsten kann man entweder beim walken, lockeren laufen und moderatem Krafttraining ruhig ins schwitzen kommen. Beachten sollte man, dass die Herzfrequenz in einem mittleren Bereich (zwischen 130-145 Herzschlägen/Minute) bleibt und man nicht überhitzt.

Hier sind die Top 4 Sportarten für werdende Mamis:

 

1.) Walken

Ob mit oder ohne Stöcke. Walken ist wirklich ein exzellentes Mittel um während der Schwangerschaft fit zu bleiben. Die Dauer kann zwischen 30-60 Minuten liegen. Achte darauf gutes Schuhwerk zu tragen und dein Walking Program fernab von jeglichem Strassenverkehr zu absolvieren. Denn während des Trainings nehmen die Lungen um ein vielfaches mehr an Sauerstoff auf,  daher sollte die Luft, die dann schließlich auch zu deinem Baby gelangt, möglichst unbelastet sein.

2.) Lockeres Laufen

Wenn du vor deiner Schwangerschaft schon eine Läuferin warst, spricht eigentlich nichts dagegen es während der Schwangerschaft fortzusetzen. Natürlich, musst du das Tempo und die Intensität nun etwas runter schrauben. Auch hier kann die Dauer zwischen 30-60 Minuten liegen. Gut ist es auch vom Asphalt auf einen weicheren Boden (z.B: Wald) zu wechseln um die Stossbelastung zu minimieren. Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen das regelmäßiges Ausdauertraining während der Schwangerschaft, die Geburtszeit verkürzt und ausserdem auch die Entwicklung des Babys fördert. Das ist auf die erhöhte Sauerstoffzufuhr zurückzuführen. Also, raus an die frische Luft! :)

3.) Yoga & Pilates

Beim Yoga und Pilates werden die Muskeln sanft gedehnt und gekräftigt. Yoga bietet durch die Pranayama Übungen (gezielte Atemübungen), einen tollen Weg um dich auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Pilates hilft durch die Aktivierung des Powerhouses, den Beckenboden und die tiefen Rücken- und Bauchmuskeln zu kräftigen. Eine ideale Kombination für die Schwangerschaft aber auch die Rückbildungszeit danach.

4.) Moderates Krafttraining

Viele Frauen meiden Krafttraining wie der Teufel das Weihwasser. :) Aber gerade in der Schwangerschaft ist es wichtig, deine Muskeln zu kräftigen. Das hilft dir nicht nur dabei dein Gewicht zu regulieren sondern auch Cellulite, die sich währende der Schwangerschaft oft verstärkt, im Zaum zu halten. Übertreibe es nicht mit den Gewichten und arbeite in einem Wiederholungsbereich zwischen 20-25x pro Satz (Durchgang).

 

Wie du siehst, kannst du dich auch während dieser wundervollen Neun Monate durchaus fit halten und passt dann nach der Geburt auch wieder schneller in deine Lieblingsjeans. :)

Hast Du Fragen rund um die Themen Fitness und gesunde Ernährung, dann her damit!

Ich freue mich von dir zu hören!

DEIN DETOX COACH MICHI

 

 

 

 

Gesund und ausgewogen ernähren in der Schwangerschaft

Das erste Trimester, hab ich nun fast überstanden und ich bin wirklich überwältigt, was sich körperlich so alles verändert in der Schwangerschaft. Angefangen von seltsamen Essengelüsten bis hin zu unendlicher Müdigkeit und dem Bedürfnis sich ständig entweder hinsetzen zu müssen oder niederzulegen. :)

Trotzdem ist es eine der wunderschönsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe und jede Mama wird mir hier zustimmen, dass wir diese Beschwerden gerne ertragen hinsichtlich des grossen Wunders, das in unserem Körper gerade entsteht.

So, wie sieht es nun mit den seltsamen Essengelüsten aus und wie kann ich mich trotzdem in der Schwangerschaft ausgewogen und gesund ernähren? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich gerade in den ersten beiden Monaten wieder vermehrt Lust auf Eier und Fisch verspürt habe und dieses Verlangen, dann auch durch qualitativ hochwertige Produkte gestillt habe.

Ich bin nun wieder mehr vegan unterwegs und möchte dies auch nach der Geburt beibehalten, da diese Ernährungsform mir einfach sehr gut tut. Ich bin der Meinung, dass eine Frau gerade in der Schwangerschaft noch mehr spürt was ihr Körper gerade benötigt. Deswegen sollte man sich als Veganerin oder Vegetarierin nicht zu viel Druck machen wenn man sich dann auf einmal nach Jahren wieder nach einem saftigen Steak sehnt. :)

Die Qualität spielt hier aber eine super wichtige Rolle. Je mehr naturbelassener (sprich BIO) und regional ich mich ernähre, desto besser. Denn Antibiotika, Pestizide, Hormone…. landen nun nicht mehr „nur“ in meinem sondern auch im Körper meines Babys und können dort wirklich dauerhafte Schäden bewirken. Deswegen ist die Schwangerschaft der beste Zeitpunkt um komplett auf Bio Lebensmittel und Kosmetikartikel umzusteigen.

Frische Obst Smoothies und Nüsse sind sehr gute Snacks um den Blutzuckerspiegel auf einem stabilen Level zu halten und Heißhungerattacken sowie Übelkeit zu vermeiden. Ich hatte zu Beginn wenig Lust auf Rohkost und konnte Gemüse nur in gedünsteter/gekochter Form runterbringen. Was für mich extrem untypisch ist. Aber ja, so ist das nun mal…. Mittlerweile bin ich wieder bei meinen grünen Säften und Smoothies gelandet und esse auch wieder viel Salat, Hülsenfrüchte und Suppen.

Wichtig sind einfach die regelmäßigen Mahlzeiten um einen Blutzucker-Crash und die daraus resultierende Erschöpfung zu vermeiden. Ich rate werdenden Mamis dazu gesunde Snacks für unterwegs einzupacken, um unnötige kalorienreiche Versuchungen zu vermeiden.

Im Endeffekt sind es nur ca. 300kcal mehr die wir in der Schwangerschaft benötigen. Je nährstoffreicher die Mahlzeiten sind, desto weniger Kohlehydrat- und Zucker- Gelüste verspüren wir.

Gesunde Snacks für (werdende) Mamis:

  • Obst
  • Smoothies
  • Nüsse
  • Gemüsesticks (Gurken, Paprika, Cherrytomaten)
  • Datteln
  • Hirsebällchen
  • Sesamcracker (erhältlich im Bioladen bei der Makrobiotik)
  • Joghurt aus Kokosmilch mit 1 EL Chia- oder Hanfsamen

Und natürlich ist die Wasserzufuhr ganz wichtig. Am besten auf stilles Wasser zurückgreifen, da die Kohlensäure Sodbrennen verstärken kann.

Achtet gut auf euch und gönnt euch die Pausen, die der Körper verlangt!

EUER DETOX COACH MICHI